silke trost und rutger emm

das navigationsgerät (wer schickt wen auf den weg?) ist ein modell neuester bauart. ein wahres augensaugen, ein fingerverführer. der kleine bunte anblick möglicher wege unterstreicht die ziele und verleiht ihnen eine besondere geltung. als wären sie außerhalb des gerätes kaum imstande als solche zu existieren …

silke trost und rutger emm lesen kurzprosa von franz kafka, peter bichsel, elias canetti, artur knoff (günter grass), wolf wondratschek, sarah kirsch, ror wolf, rutger emm. weitere infos unter www.silketrost.de und www.rutger-emm.de

lesung am 07.02.2016 15.00 uhr im FREIraum unterer hardthof 13b 35398 gießen eintritt frei

Volker Thomas – Acrylbilder

Wir freuen uns über die Ausstellung VOLKER THOMAS – ACRYLBILDER vom 08. bis zum 22. November 2015 (14.00 Uhr bis 16.00 Uhr) in der Galerie im Unteren Hardthof.

Tommi

Eröffnet wird die Ausstellung am 08. November um 11.30 Uhr mit einer Einführung von Prof. Dr. Dirk Hülst.

 

 

Im Anschluss an die Vernissage spielen

Dirk Hülst (as), Hans Glaum (p),
Barthold Hornung (b), Burkhard Wischmann (dr)

Jazz Balladen für den Herbst

Strippings

Der Verein Unterer Hardthof freut sich, Sie zur Ausstellung und Performance „STRIPPINGS“ der Frankfurter Künstlerin Line Krom einladen zu können.

 

Der Titel der Ausstellung Strippings, bezieht sich auf die gleichnamige Werkserie der Künstlerin. Stripping, aus dem Englischen entlehnt, bedeutet Ablösen bzw. Bloßlegen.

 

Line Krom lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Ihre Werke wurden u.a. mit dem Prix des Arts Rotary Club Karlsruhe (2007) und dem Jerwood Drawing Prize, London (2008) ausgezeichnet. Außerdem war sie Gastkünstlerin am CCA Kitakyushu, Japan (2010) und dem Center for Drawing, London (2008). Zu sehen waren Ihre Arbeiten jüngst in der Galerie Kaiser P, Frankfurt Dimensions Variable (2014), Galeria OFF, Łódź, Ona i ja – Wahlverwandtschaften (2014), Galeria Taller Gravura, Malaga, Dibujo(2014), Klosterpresse, Frankfurt, Il faut imaginer S. heureux (2014), Kunstansichten Offenbach, Ghost Tours (2013), BronxArtSpace, New York, Fundamental Ephemeris(2013).
Ekkehard Tanner, Kunsthistoriker M. A. (Schirn, Frankfurt) spricht die einleitenden Worte zur

 

Vernissage am Sonntag 12. April 2015 16.00 Uhr
Dauer der Performance Dimensions Variable 16.30 bis 17.00 Uhr

 

Öffnungszeiten der Ausstellung Samstag 18. April  und Sonntag 19. April 2015  
jeweils von 14.00 – 17.00 Uhr

 

Ithes Holz – Offenes Erinnern

Liebe Kunstfreunde und Kunstfreundinnen,

wir freue uns sehr, dass es gelungen ist eine „kleine“ Retrospektive für Ithes Holz im Uniklinikum zu organisieren.

Diese Ausstellung wurde bereits vor längerer Zeit gemeinsam mit Ithes geplant. Eigentlich sollte diese Würdigung ihres Werkes parallel zum Abriss ihrer großen plastischen Arbeit „Schließstück“ am alten Orthopädiegebäude stattfinden.

Ihr völlig unerwarteter Tod war Anlass, diese Ausstellung vorzuziehen, so dass wir nun das Jahr 2014 mit der Vernissage am 5.12. um  19 Uhr mit der  Würdigung von Ithes Holz und ihrer künstlerischen Arbeit  ausklingen lassen möchten.

Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns über Ihr Kommen.

Hardthof/ ARThof 7

Hardthof/ ARThof 7. Am 19./20. Juli 2014 findet – nach 2012 – auf dem Gelände und in den Räumlichkeiten des Unteren Hardthofs in Gießen die 7. Neuauflage des großen Kunst- und Kulturfests Hardthof/ ARThof statt.

Der Träger dieser Veranstaltung, der  Verein Unterer Hardthof, hat die Pflege, Förderung und Vermittlung zeitgenössischer Kultur- und Kunstproduktion als Ziel. Dies wird im Konzept Hardthof/ARThof ideal verwirklicht, indem es im Rahmen eines sommerlichen Open-Air-Festes – an einem Tag – ein dichtes, anspruchsvolles und alle darstellenden und bildenden Künste umfassendes Programm regionaler und überregionaler Künstlerinnen und Künstler präsentiert. Zugleich kommt das leibliche Wohl, die Möglichkeit zum Feiern, Gespräch und Tanz mit ebenfalls qualitätsvollen und hochwertigen Angeboten nicht zu kurz.

Der Untere Hardthof bietet, mit seinen großzügigen Frei- und Gebäudeflächen, mit gepflasterten Hofanlagen, intimen Innenhöfen, romantischer Ruinenarchitektur, weiträumigen Eiskelleranlagen und der Galerie, mit am Bauhaus orientierter moderner Innenarchitektur wie postmodernem Material- und Stilmix eine Vielfalt von Eingriffsmöglichkeiten für Künstlerinnen und Künstler.

Das Kultur- und Kunstfest Hardthof/ ARThof wurde auch in diesem Jahr mit besonders qualitätsvollen künstlerischen Beiträgen ausgestattet und öffentlich ausgeschrieben. Gezeigt werden Beiträge von Künstlerinnen und Künstlern aus allen Feldern der darstellenden und bildenden Künste: Theater, Tanz, Performance, Neue Musik, Jazz, Klassik, Installation, Literatur, Fotografie, Malerei, Video + Film etc.

Die Entscheidung über die Beteiligung von Projekten hat  der Vorstand des Vereins unter Mitwirkung von Kunstsachverständigen geroffen. Ausschlaggebend waren – neben der Qualität der eingereichten Arbeit – die Gesamtkonzeption der Veranstaltung, sowie die Eignung der vorhandenen Räumlichkeiten.

Unser Anspruch ist, dass die jeweilige Arbeit Zeitgenossenschaft beansprucht, d.h. in dem Sinne „jung“ ist, als sie sich an aktuellen Kunstdiskursen beteiligt und sich an ein anspruchsvolles Publikum wendet. Besonders bei Beiträgen aus dem Bereich der darstellenden Künste dürfen wir einen experimentellen Zugang erwarten.

An Spiel- und Ausstellungsorten stehen auf dem Unteren Hardthof – wie auch in der Vergangenheit – verschiedene Freiflächen und Räume zur Verfügung, insbesondere auch mehrere alte große Brauereikeller.

Den Ausschreibungstext finden Sie als pdf-Datei hier: ARThof_2014_Ausschreibung.

Die Einladung zum Hardthof/ ARThof 7 finden Sie
hier:
Einladung_ARThof 2014

 

 

 

 

 

Willy-Brandt-Schüler laden zur Ausstellung „Genug!?“ im Unteren Hardthof ein

GIESSEN – Auch die diesjährige Ausstellung der Klasse 12 der Willy-Brandt-Fachoberschule Gestaltung ist geprägt von aktuellen Bezügen des Unterrichts. Unter dem Thema „Genug!?“ zeigen die jungen Leute in Galerie und Brauereikeller des Unteren Hardthofs vielfältige und sehr attraktive, vor allem jedoch ausgeschlafene Arbeiten. Freitag Abend um 19 Uhr war Eröffnung.

Landrätin Anita Schneider begrüßte die Gäste, zur musikalischen Untermalung spielte die Band „Tullamore Dudes“. Auch dieses Mal erscheint ein Katalog.

In einem fächerübergreifenden Projekt in den Fächern Politik, Kunstgeschichte und Gestaltung beschäftigten sich die jungen Künstler mit dem von ihnen selbst gewählten Thema „Genug!?“. Den Einstieg vermittelte eine dreitägige Studienfahrt zur Euthanasiegedenkstätte in Hadamar im September 2013. Die Schüler erfuhren dort in Führungen und Gesprächen mit einer Zeitzeugin von der grausamen Ermordung von etwa 15 000 Menschen, welche eine Behinderung hatten, psychisch krank waren oder als sozial unangepasst galten. Diese Erfahrungen bewegten Schüler und Lehrer intensiv. Zugleich steigerte diese Erfahrung die Motivation der Schüler, künstlerische Arbeiten zu entwickeln, die weniger die eigene Befindlichkeit in den Fokus rücken als vielmehr den Blick auf allgemein gesellschaftliche relevante Themen richten und kritisch Position beziehen.

So beschäftigten sie sich zunächst im Rahmen des Politikunterrichts bei Politiklehrerin Simone Löffler mit Problemstellungen wie Kinderhandel, Menschenrechte, Klimawandel, Kinderarbeit und Tierexperimenten.

Im Fach Kunstgeschichte ging es um künstlerische Positionen, die sich auch im weiteren Sinn auf das Projektthema beziehen. So wurden neben Werken wie der Kreuzigungsszene des Isenheimer Altars oder Kriegsdarstellungen Otto Pankoks auch aktuelle Arbeiten wie etwa Aktionen von Santiago Sierra oder Marina Abramovic thematisiert.

Daneben ging es wieder um die Organisation. Das hieß unter anderem, Entwürfe für die Einladungskarte sowie das Plakat zur Ausstellung zu entwickeln. Unterstützung gab es dabei durch EDV-Lehrer Andreas Arcularius und Projektleiter Wennemar Rustige. Ausgewählt und umgesetzt wurde der Einladungskarten- und Plakatvorschlag von Nina Spielvogel. Hinsichtlich der Art der Umsetzung ihrer Ideen hatten die Teilnehmer völlige Freiheit.

Julia Schmidt etwa zeigt eine große Bodeninstallation, in der auf einer Militärplane 1000 gefaltete Papierkraniche liegen. Auf einigen von ihnen sind Kriegsorte und -jahre aufgedruckt. Maria Vysokinskaia präsentiert eine zeichnerische Arbeit, in der drei Affen mit moderner Kommunikationstechnik umgehen: Tablet, Smartphone und Laptop. Sie hinterfragt mit ihrer Arbeit auf ironische Weise die neuen Formen der Kommunikation.

Die gezeigten Arbeiten besitzen insgesamt tatsächlich eine inhaltliche, ästhetische und formale Qualität, die man nur als beachtlich bezeichnen kann. Dem Besucher präsentiert sich zudem eine Schau, die häufig einen überraschend klaren Bezug der Schüler zum richtigen Leben und seinen Problemen zeigt.

Geöffnet 17. und 18. Mai jeweils 11 bis 18 Uhr. An beiden Tagen bieten die Schüler um 16 Uhr eine Führung durch die Ausstellung an. Vom 19. bis 23. Mai Ausstellungsbesuch nur nach Vereinbarung möglich; Kontakt: Herr Rustige, Telefon 0175/4022 750.

Quelle:

Gießener Anzeiger: http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kultur/willy-brandt-schueler-laden-zur-ausstellung-genug-im-unteren-hardthof-ein_14142792.htm

TANZ IN DEN MAI 2014

Der Untere Hardthof in Gießen lädt am Mittwoch, 30. April wieder in seine Galerie zum „Tanz in den Mai“ ein (bei schönem Wetter auch Sitzgelegenheiten im Kastanienhof) und führt damit – auf vielfachen Wunsch – eine Tradition fort, die geprägt ist vom besonderen Charme der Umgebung, guter Bewirtung und – vor allem  – der Freddy- Becker-Combo.

Samba, Tango, Blues, Musette aber auch Rock und  Boogie passen ideal in die reizvolle Umgebung des Hardthofs, der mit dieser kultigen Veranstaltung ein musikalisches Highlight zum Tanzen und Treffen bietet.

TANZ IN DEN MAI 2013

Der Untere Hardthof in Gießen lädt am Dienstag, 30. April wieder in seiner Galerie – und bei schönem Wetter – auch im Kastanienhof zum „Tanz in den Mai“ ein und führt damit – auf vielfachen Wunsch – eine Tradition fort, die geprägt ist vom besonderen Charme der Umgebung, guter Bewirtung und vor allem der Freddy- Becker-Combo. 

Samba, Tango, Blues, Musette aber auch Rock und Boogie passen ideal in die reizvolle Umgebung des Hardthofs, der mit dieser kultigen Veranstaltung ein musikalisches Highlight zum Tanzen und Treffen bietet.