EXBODIMENT #4

Kurt Johannessen (NOR) + Sinéad O‘Donnell (N-IRE)

27. September 2022, 19 Uhr | 27 September 2022, 7 pm


Kunsthalle Gießen goes Unterer Hardthof

Aufgrund von Umbaumaßnahmen in der Kunsthalle Gießen finden die performativen Interventionen auf dem ehemaligen Brauereigelände „Unterer Hardthof“ statt.

Due to renovation work at the Kunsthalle Giessen, the performative interventions will be held at the former brewery “Unterer Hardthof”.


Kurt Johannessen (*1960 in Bergen, Norwegen) lebt und arbeitet in Norwegen. Die Präsenz einer atmosphärischen Situation ist für den minimalistisch arbeitenden Künstler Grundlage seines Schaffens. In ruhigen, konzentrierten Arbeiten, die mitunter existenzielle Themen verarbeiten, lotet er das Verhältnis von Körper und Landschaft, Wiederholung und Varianz, Fortdauer und Vergänglichkeit aus. Häufig setzt er seinen Körper den Elementen aus und verdichtet die Relation von Mensch und Natur zu mikroskopischen Bildern.

Kurt Johannessen (*1960 in Bergen, Norway) lives and works in Norway. For the artist, whose work takes on a minimalist approach, the presence of an atmospheric situation is the basis of his practice. In quiet, concentrated works that often deal with existential topics, he explores the relationship between body and landscape, repetition and variance, permanence and ephemerality. He often exposes his body to the elements and condenses the relation of humans and nature into microscopic images. 

Sinéad O’Donnell (*1975, Dublin, Irland) lebt und arbeitet in Belfast. Ihre Werke entstehen weltweit und kontextbezogen, in denen sie ihr erlerntes Wissen aus verschiedenen Kulturen mit ihren persönlichen Erfahrungen verbindet. O’Donnell setzt den eigenen Körper ein, um in Performances die schwierigen Lebensumstände zu thematisieren, mit denen Frauen auf der ganzen Welt konfrontiert sind. Ihr Anliegen ist dabei, zum Schweigen Verurteilten eine Stimme zu geben. Ihre früheren Arbeiten befassten sich mit Gewalt, Trauer, neurodiversem Leben – d. h. dem Leben als Mensch mit ‚atypischen‘ neurobiologischen Eigenschaften – in einer neurotypischen Welt, mit Inklusion und Ausgrenzung.

Sinéad O’Donnell (*1975, Dublin, Ireland) lives and works in Belfast. Her practice is contexual and she has made works across the globe, integrating her learning of various cultures with personal experience. Sinead uses her body to create works that reference the challenging experiences that women face across the world: Her aim is to give a voice to those that have been silenced. Previous works have addressed: violence; grief; being neuro-diverse in a neuro-typical world; inclusion; and exclusion. 


EXBODIMENT entsteht in Kollaboration der Kunsthalle Gießen mit BLACK KIT | DIE SCHWARZE LADE. Das lebendige, 1981 gegründete Archiv für internationale Performancekunst versteht sich als Impulsgeber in die Gegenwart. Es enthält ca. 4.000 Dossiers zu Künstler*innen der Performance-, Theater- und Sound-Art, 10.000 Fachpublikationen, Videos und Fotos unterschiedlicher Formate, Performancerelikte und viele Regalmeter zu Netzwerken unterschiedlicher Kontinente.

Aufgrund der Kollaboration der Kunsthalle mit dem in Köln ansässigen Archiv finden alle Auftritte in zwei Städten statt. Zusätzlich zu den Terminen in Gießen sind Performances der eingeladenen Künstler*innen im Kulturbunker Köln-Mülheim zu sehen. 

Alle Termine: performanceartarchive.com

EXBODIMENT is a collaboration with BLACK KIT | DIE SCHWARZE LADE. Founded in 1981, this vibrant archive for international performance art is intended as a source of inspiration for the present. It contains approx. 4,000 dossiers on performance, theatre and sound artists, 10,000 specialist publications, videos and photos in various formats, relics of performances and many metres of shelf space devoted to networks across different continents.

As a result of the Kunsthalle’s collaboration with the Cologne-based archive, all performances will be held in two cities. In addition to the dates in Giessen, performances by the invited artists can also be seen at the Kulturbunker in Cologne-Mülheim.

All events: performanceartarchive.com

Kunsthalle Gießen goes Unterer Hardthof

Unterer Hardthof 7, 35398 Gießen

Anfahrts-Hinweis:

Bitte nicht auf dem Hof parken.

Auto: Parkmöglichkeit auf der Straße vor dem Eingang.

Bus: Linie 7, Haltestelle ‚Unterer Hardthof‘Unterer Hardthof 7, 35398 Germany


SAVE THE DATE

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EXBODIMENT #5

Skip Arnold (USA/F) + Nigel Rolfe (IRE)

Gießen | Giessen, Unterer Hardthof                                                     

Unterer Hardthof 17, 35398 Gießen 27. September 2022, 19 Uhr |27 September 2022, 7 pm

AUFGRUNDTIEF

15.9. – 25.9. 2022

Eröffnung:
Do. 15.9. um 18:00 – 22:00 / Dresscode: black & white


Schwarz – weiß, Helligkeit – Dunkelheit, kalt – warm, Vergangenheit – Gegenwart, sichtbar –unsichtbar, Aufgrund – Tiefe. Das eine gäbe es nicht ohne das andere.
Jede Gegensätzlichkeit kann für sich selbst herausgestellt werden und insbesondere dann, wennPolaritäten aufeinandertreffen, sich ergänzen oder sogar verbinden, wird die Wirkung der einzelnen Komponenten entfaltet. So wird etwas erst zu dem, als welches es wahrgenommen wird, wenn es zu seinem Gegenpart kontrastiert wird. Wie der Titel bereits erahnen lässt, changiert die Ausstellung zwischen Polaritäten, auch in Hinblick auf Raum, Intervention sowie Atmosphäre. „Aufgrundtief“ lädt dazu ein, Zeit und Raum in einer zukunftsgerichteten Welt bewusst wahrzunehmen und das Offensichtliche aus einer anderen Perspektive in Augenschein zu nehmen.

Fünfzehn künstlerische Multiversen im Bereich der erweiterten Zeichnung werden ortsbezogen im Aufgrund, dem Galerieraum und in den Tiefen des ehemaligen Brauereigewölbes des Unteren Hardthofs, in den Raum hinein erweitert, präsentiert. Die vor Ort zu findenden und raumbezogenen Gegensätze initiierten den Werkprozess und spiegeln sich in den ausgestellten Werken wider. Polaritäten und die daraus resultierenden Dualismen wurden untersucht, bedient, greifen in sie ein und treten mit den räumlichen und örtlichen Gegebenheiten in einen Dialog. In diesem Rahmen werden unter anderem Installationen und dokumentierte Performances zu sehen sein.

Die Ausstellung findet im Rahmen des Projektseminares „Zeichnung auf Abwegen“ von Adriane Wachholz am Institut für Kunstpädagogik der Justus-Liebig-Universität Gießen statt.

Ausstellende:
Hermann Böhler, Lara Buurmann, Sascha Chernova, Elina Gross, Anna-Lena Hamperl, Nora Kallenbach, Karolina Littwin, Patrizia Nießner, Elisabeth Raszka, Diana Reiter, Marvin Starfinger, Helena Steffes, K. Aylin Türkyilmaz, Adriane Wachholz, Xiaoying Zhu

Begrüßung:
Rainer Gläsel, Vorsitzender Unterer Hardthof e.V.
Adriane Wachholz, Gastprofessorin Institut für Kunstpädagogik

Künstler*innenführung:
So. 18.09.22 17 Uhr

Verabschiedung der Gastprofessorin Adriane Wachholz am Hardthof:
Mi. 21.09.22.17 Uhr mit Präsentation und Verkauf der Künstleredition, Mitbring-Buffet und Tanz

Finissage und Studierende im Gespräch:
Mit Adriane Wachholz und Alma-Elisa Kittner
So 25.09.22 17 Uhr

Öffnungszeiten: 14 – 19 Uhr / Eintritt frei


Anfahrts-Hinweis:

Die Einfahrt auf das Hofgelände ist nicht möglich.

Auto: Parkmöglichkeit auf der Straße vor dem Eingang entlang der Paul-Zipp-Straße

Bus: Linie 7, Haltestelle : Unterer Hardthof

Hardthof/ARThof 10

Das Gießener Kunst- und Kulturfest

10. September 2022 ab 17.00 Uhr | 11. September 2022 ab 11.00 Uhr


Am 10. und 11. September ist es wieder so weit: Der Untere Hardthof in Gießen öffnet wieder ab 17 Uhr seine Pforten und lädt zu seinem sommerlichen Kunst- und Kulturfest Hardthof/ARThof ein. Für die 10., die Jubiläumsauflage ist nach offener Ausschreibung ein interessantes und anspruchsvolles Programm zusammengestellt worden, ein zweitägiges „Stelldichein der Künste“ an einem Parcours aus 16 Stationen: Bildende Kunst, Performance, Musik und Literatur.


Was erwartet die Besucherinnen und Besucher an beiden Tagen im Einzelnen?

Die alten Brauerei-Keller werden Schauplatz hochkarätiger Kunstaktionen:

  • Bei der Installation von Paul Hess „Ohne Amok“ mit Zeichnungen von Andreas Eickenroth handelt sich nicht um einen herkömmlichen Comic-Film, behält aber den Charme des Comic-Strips bei. Handlung ist ein willkürlich ausgesuchter Tag eines Mannes aus einer Kette von ähnlich unaufgeregten Tagen, die nur durch ihre Aufladung im Kopf des Mannes erträglich werden, 
  • Vanessa Wagner & Bertram B. Ohne beschäftigen sich in ihrer performativen Installation mit der Empirie, die mit Hilfe der Statistik unser Leben bestimmt. Wieviel Zeit verbringen wir mit Schlafen, Essen Freizeit?
  • Die Theaterwissenschaftler Angela Harter, Fabian Passarelli, die seit Jahren unter dem Namen „Galaktikon“ zusammenarbeiten und schon bei den letzten ARThof- Ausgaben mit z.T. aufwendigen Installationen vertreten waren, stellen ihre neue Videoarbeit vor. 
  • Wennemar Rustiges drei Leuchtkästen zeigen Menschen, die durch ein Nachtsichtgerät – zum Teil mit Fadenkreuz – geortet werde. Der Titel „borderlines I – III“ steht einerseits für „Grenzlinie“ und damit für den Ort des Gegenübers. Zugleich stellt er aber auch einen Bezug her der gleichnamigen psychischen Erkrankung her und stellt die Frage nach der Verfasstheit derjenigen, die ein solches Vorgehen gegen Schutzsuchende in Betracht ziehen.

Ausstellungen in der Galerie und zwei weiteren Location des Unteren Hardthofs:

  • Michael Ackermann , „Altlasten“. Seine Serie hat alte Industriegebäude, sog. lost places der Industrie zum Thema. Der Künstler arbeitet mit Drucktechniken, die Monotypien werden von Styreneplatten in mehreren Farben gedruckt und sind, wie der Name sagt, Unikate.
  • Josef Krahforst, der in Laubach arbeitende und lebende freischaffende Künstler zeigt expressive Malereien zum Thema Landschaft.
  • Anna Seibel zeigt  Arbeiten, die in ihrer Werkgruppe „körperlich abwesend“ zu Aspekten von emotionaler Nähe und Berührung, Isolation und Dissoziation sowie Melancholie entstanden sind. 
  • Mona Loeffler: „Mich interessieren Vorstellungen über Zeit und Vergänglichkeit, Strukturen und Rhythmen in der Natur. Alltägliche Fragen über den Menschen und die Dinge und das Dazwischen fließen in die Arbeiten mit ein.“ Für ihre Fotocollagen verwendet sie eigene Fotos als Rohmaterial, die im künstlerischen Prozess digital übereinandergeschichtet oder collagiert werden, neuerdings auch ins Negativ gestellte Fotos. Aus vorgefundenen Formen, Farben und Strukturen ergeben sich neue Bilder. Die digitale Schichtung von Fotografien von Laubteppichen legt barock anmutende Bildstrukturen frei.
  • Reiner Packeiser ist Absolvent der Kunsthochschule Köln bei Jörg Immendorf und Stefan Wewerka, Schauspieler und Bühnenbildner, lebte lange in Lörrach. Seit 2018 ist sein Lebensmittelpunkt in Mittelhessen. Der Künstler „malt“ mit Graphit- und Kohlepulver auf Papier, seine Werkzeuge sind verschieden große Filzblöcke. In kleinen Serien wiederholt er ein Motiv und stellt die geringfügig voneinander abweichenden Bilder nebeneinander
  • Dorothea Gillert-Marien, die Meisterschülerin der Kunsthochschule Mainz, arbeitet mit dem Medium der Fotografie. Sie zeigt im Außengelände eine Fotoinstallation mit großformatigen Arbeiten unter dem Thema „_outside_in“.

Ausstellung im ehemaligen Sudhaus der Brauerei:

  • Dieter Hoffmeister, der auf dem Hardthof lebende Künstler, zeigt in einer Art „Petersburger Hängung“ Malerei zum Thema Wald aus den letzten 20 Jahren.

Tanzperformance:

  • Miranda Glikson studierte Tanz und Performance an der Queensland University of Technology in Brisbane/AU 1993-94. In ihrer Laufbahn als Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin hat sie freiberuflich und im festen Engagement mit mehreren Ensembles in Australien, Asien und Deutschland gearbeitet. Sie arbeitet mit Musikern und Tänzern in verschiedenen Improvisations-Performance-Kontexten zusammen.
  • Kontrabassist Georg Wolf lebt bei Gießen. Er begann Ende der 70er Jahre mit Jazzformationen verschiedener Stilrichtungen (Swing, Bop, Free) zu konzertieren. Seit Ende der 80er Jahre entwickelte sich zunehmend das Interesse an „freier“ Improvisation. Er ist Gründungsmitglied des Gießen Improvisers Pool und der Landesarbeitsgemeinschaft Improvisierte Musik Hessen

Klanginstallation und Ausstellung auf dem Hofgelände:

  • Der Klangkünstler Werner Cee hat für den Duisburger Landschaftspark zum Beethoven Jahr 2020 in Zusammenarbeit mit der Hans Flesch Gesellschaft, DeutschlandfunkKultur und dem Radiosinfonieorchester Berlin-Brandenburg eine Klanginstallation produziert. Diese „Dekonstruktion der Pastorale“ von Beethoven wird in einem der idyllischen Innenhöfe des Geländes in einer neu gemixten Version zu hören sein.

Die musikalischen Akzente

  • Das Quartett Margots Jazz Lounge hat sich in der Hauptsache dem Jazz verschrieben und besucht in seinem Repertoire musikalische Lieblingseckchen (Jazzstandards, Balladen, Swing, Blues, …)
  • Das Kölner Duo Yacoub & Hannah (Gesang/Piano) hat Stücke aus Pop und Jazz im Repertoire
  • Als abendliches Highlight sorgt ab 21 Uhr WAIT FOR JUNE in und vor der Galerie des Hardthofs für Feierlaune. Die Band wandelt auf den Pfaden von Folk, Rock und Piano-Pop, die vielen Stimmen und Instrumente bringen eine „ungemeine Spannung“ auf die Bühne

Es gibt divers Quiches-Angebote, den Würstchengrill, selbst gebackenes Brot und vielerlei Getränke.

Am Sonntag klingt Hardthof/ARThof ab 11:00 Uhr mit einer Jazzmatinée und einer Literaturlesung aus und geht in den Tag des offenen Denkmals über. 

  • Das Butzbacher Jazz-Duo „The Smart-groove Project“, Ron Faust und Shanaka Perera machen mit funky Jazzgroove gute Stimmung und 
  • Rutger Emm: „1amkeit, Ver2flung und andere 3stigkeiten“ (Lesung und Musik) 

Zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals gibt es für Interessierte um 14:30 fachkundige Führungen über das Gelände des Unteren Hardthofs. Das diesjährige Motto, ausgegeben von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz heißt „KulturSpur – ein Fall für den Denkmalschutz“. 

Kaffee, Sekt und andere Getränke, das ein oder andere Häppchen und Gebäck begleiten kulinarisch. Die Brauereikeller mit den Kunstinstallationen und die Ausstellungen sind bis ca. 17:00 Uhr geöffnet

Der Verein Unterer Hardthof zeigt im 45ten Jahr seines Bestehens mit der 10. Auflage von Hardthof/ARThof, was nach wie vor viele Bewohner des Unteren Hardthofs verbindet: das Interesse, als Kulturträger in Gießen sichtbar zu sein, als Kern des ursprünglichen Projekts den Unteren Hardthof als Ort der Kunst zu bewahren.


Anfahrts-Hinweis:

Die Einfahrt auf das Hofgelände ist nicht möglich.

Auto: Parkmöglichkeit auf der Straße vor dem Eingang entlang der Paul-Zipp-Straße

Bus: Linie 7, Haltestelle : Unterer Hardthof

EXBODIMENT #3

Rocío Boliver (MEX) + Tokio Maruyama (JAP)

30. August 2022, 19 Uhr | 30 August 2022, 7 pm


Kunsthalle Gießen goes Unterer Hardthof

Aufgrund von Umbaumaßnahmen in der Kunsthalle Gießen finden die performativen Interventionen auf dem ehemaligen Brauereigelände „Unterer Hardthof“ statt.

Due to renovation work at the Kunsthalle Giessen, the performative interventions will be held at the former brewery “Unterer Hardthof”.

Rocío Boliver, auch bekannt als La Congelada de Uva, (*1956, Mexiko-Stadt, Mexiko) lebt in Mexiko und arbeitet weltweit. Seit 1992 formulieren ihre Performances eine scharfe Kritik an der Unterdrückung von Frauen. In fordernden Performances konfrontiert sie die Anwesenden mit Themen wie Sexualität, Exkretion, Schmerz, Alter und Krankheit. Auf existenzielle Weise befragt sie ihren Körper und macht stereotype Vorstellungen in der Gesellschaft sichtbar.

Rocío Boliver, also known as La Congelada de Uva, (*1956, Mexico City, Mexico) lives and works worldwide. Since 1992, her performances formulate a sharp critique of the oppression of women. In physically challenging performances, she confronts those present with topics invoking sexuality, excretion, pain, age, and sickness. By examing her body in an existential way, she renders visible stereotypical beliefs in society.

Tokio Maruyama (*1956, Tokio, Japan) lebt und arbeitet in Tokio. Seit 1979 basieren seine Performances auf Feldforschungen in Stadträumen. Ausgehend von globalen, materiellen Exzessen untersucht er das Verhältnis von Künstlichkeit, Mensch und Natur. Seine Performances (‚install-actions‘) kennzeichnet ein fragiler Zustand zwischen Aufrechterhaltung und Zusammenbruch. In dieser Balance verortet er den menschlichen Körper und eine vom Verschwinden bedrohte Zivilisation.

Tokio Maruyama (*1956, Tokyo, Japan) lives and works in Tokyo. Since 1979, his performances are based on field work in urban environments. Drawing on global material excesses, he investigates the relation between nature, human beings, and the artificial. His performance (‘install-actions‘) are characterized by a fragile state between sustainment and collapse. In this balance, Maruyama locates the human body and a civilization threatened by disappearance.


EXBODIMENT entsteht in Kollaboration der Kunsthalle Gießen mit BLACK KIT | DIE SCHWARZE LADE. Das lebendige, 1981 gegründete Archiv für internationale Performancekunst versteht sich als Impulsgeber in die Gegenwart. Es enthält ca. 4.000 Dossiers zu Künstler*innen der Performance-, Theater- und Sound-Art, 10.000 Fachpublikationen, Videos und Fotos unterschiedlicher Formate, Performancerelikte und viele Regalmeter zu Netzwerken unterschiedlicher Kontinente.

Aufgrund der Kollaboration der Kunsthalle mit dem in Köln ansässigen Archiv finden alle Auftritte in zwei Städten statt. Zusätzlich zu den Terminen in Gießen sind Performances der eingeladenen Künstler*innen im Kulturbunker Köln-Mülheim zu sehen. 

Alle Termine: performanceartarchive.com

EXBODIMENT is a collaboration with BLACK KIT | DIE SCHWARZE LADE. Founded in 1981, this vibrant archive for international performance art is intended as a source of inspiration for the present. It contains approx. 4,000 dossiers on performance, theatre and sound artists, 10,000 specialist publications, videos and photos in various formats, relics of performances and many metres of shelf space devoted to networks across different continents.

As a result of the Kunsthalle’s collaboration with the Cologne-based archive, all performances will be held in two cities. In addition to the dates in Giessen, performances by the invited artists can also be seen at the Kulturbunker in Cologne-Mülheim.

All events: performanceartarchive.com

Kunsthalle Gießen goes Unterer Hardthof

Unterer Hardthof 7, 35398 Gießen

Anfahrts-Hinweis:

Bitte nicht auf dem Hof parken.

Auto: Parkmöglichkeit auf der Straße vor dem Eingang.

Bus: Linie 7, Haltestelle ‚Unterer Hardthof‘Unterer Hardthof 7, 35398 Germany

OCHO1 fragil

12.-26. August 2022

Galerie im Unteren Hardthof

Unterer Hardthof 7 in 35398 Gießen

Die Gruppe OCHO zeigt in ihrer ersten Ausstellung aktuelle Positionen in der Kunst und freut sich auf Ihren Besuch.

Zur Eröffnung am 12. August 19:00 Uhr spricht Dorothee Baer-Bogenschütz.

Es erscheint ein Katalog. ocho-eu.com

Öffnungszeiten

Sa 11-15 Uhr, So 15-18 Uhr, Mi-Fr 15-18 Uhr

Bitte außerhalb des Hofgeländes parken.

Kunsthalle Gießen goes Unterer Hardthof

Due to renovation work at the Kunsthalle Giessen, the performative interventions will be held at the former brewery “Unterer Hardthof”.

Aufgrund von Umbaumaßnahmen in der Kunsthalle Gießen finden die performativen Interventionen auf dem ehemaligen Brauereigelände „Unterer Hardthof“ statt.

EXBODIMENT #2

Julie Andrée T. (CAN) + Morgan O‘Hara (USA/IT)

26. Juli 2022, 19 Uhr | 26 July 2022, 7 pm

Julie Andrée T. (*1973, Montreal, Kanada) lebt und arbeitet in Québec. Körper und Raum stehen im Zentrum ihrer Installationen und Performances. Im Zusammenspiel von alltäglichen Objekten, Ritualen, Poesie und herausfordernder Körperlichkeit erschafft sie einen Ort, in dem sich die persönliche Identität aufzulösen beginnt. Obwohl dies wie eine Utopie erscheinen mag, versucht die Künstlerin zu einer Verständigung jenseits eigener und kultureller Grenzen zu gelangen. Ihre Arbeiten waren u.a. auf den Biennalen in Havanna, Liverpool oder dem Festival d’Avignon zu sehen. Sie lehrte an der School of Museum of Fine Arts in Boston, USA und bis heute an der Universität von Chicoutimi, Kanada.

Julie Andrée T. (*1973, Montreal, Canada) lives and works in Québec. Body and space are at the center of her installations and performances. In the interplay of everyday objects, ritual, poetry, and a defiant corporality, she creates a place in which personal identity begins to dissolve. While this may seem like a utopia, the artist is committed to arriving at a shared understanding beyond personal and cultural boundaries. Her works were part of the Biennals in Havana, Liverpool such as the Festival d’Avignon, among others. She has taught at the School of Museum of Fine Arts in Boston, USA and until today at the University of Chicoutimi, Canada.

Morgan O’Hara (*1941, Los Angeles, USA) lebt und arbeitet in New York / Venedig. In ihrer performativen Praxis der LIVE TRANSMISSIONS reagiert sie mit Zeichnungen, die in Echtzeit entstehen, auf Gesten und Bewegungen von Menschen – während der Arbeit in Fabriken, Tanzaufführungen bis hin zu Reden von US-Präsidenten. Seit 2016 ruft sie in ihrem Projekt HANDWRITING THE CONSTITUTION weltweit dazu auf, Grundsatzdokumente der Menschenrechte abzuschreiben; ein Akt gemeinsamer Bewusstwerdung. Ihre Arbeiten sind in zahlreichen Sammlungen vertreten, u.a. Metropolitan Museum of Art, New York, the British Museum, London oder Stedelijk Museum, Amsterdam.

Morgan O‘Hara (*1941, Los Angeles, USA) lives and works in New York / Venice. In her performative practice of LIVE TRANSMISSIONS, the artist responds with drawings, created in real time, to people’s gestures – during work in factories, dance performances up to speeches of US presidents. Since 2016, she invites people worldwide to handwrite fundamental documents of human rights in her project HANDWRITING THE CONSTITUTION, an act of shared awareness. Her works are represented in numerous collections, including the Metropolitan Museum of Art, New York, the British Museum, London or Stedelijk Museum, Amsterdam.

EXBODIMENT entsteht in Kollaboration der Kunsthalle Gießen mit BLACK KIT | DIE SCHWARZE LADE. Das lebendige, 1981 gegründete Archiv für internationale Performancekunst versteht sich als Impulsgeber in die Gegenwart. Es enthält ca. 4.000 Dossiers zu Künstler*innen der Performance-, Theater- und Sound-Art, 10.000 Fachpublikationen, Videos und Fotos unterschiedlicher Formate, Performancerelikte und viele Regalmeter zu Netzwerken unterschiedlicher Kontinente.

Aufgrund der Kollaboration der Kunsthalle mit dem in Köln ansässigen Archiv finden alle Auftritte in zwei Städten statt. Zusätzlich zu den Terminen in Gießen sind Performances der eingeladenen Künstler*innen im Kulturbunker Köln-Mülheim zu sehen.

Alle Termine: performanceartarchive.com

EXBODIMENT is a collaboration with BLACK KIT | DIE SCHWARZE LADE. Founded in 1981, this vibrant archive for international performance art is intended as a source of inspiration for the present. It contains approx. 4,000 dossiers on performance, theatre and sound artists, 10,000 specialist publications, videos and photos in various formats, relics of performances and many metres of shelf space devoted to networks across different continents.

As a result of the Kunsthalle’s collaboration with the Cologne-based archive, all performances will be held in two cities. In addition to the dates in Giessen, performances by the invited artists can also be seen at the Kulturbunker in Cologne-Mülheim.

All events: performanceartarchive.com

Kunsthalle Gießen goes Unterer Hardthof

Unterer Hardthof 7, 35398 Gießen

Anfahrts-Hinweis:

Bitte nicht auf dem Hof parken.

Auto: Parkmöglichkeit auf der Straße vor dem Eingang.

Bus: Linie 7, Haltestelle ‚Unterer Hardthof‘

Unterer Hardthof 7, 35398 Germany

Access information: Please do not park in the courtyard.

Car: Parking on the street in front of the entrance.

Bus: Line 7, bus stop ‚Unterer Hardthof‘

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EXBODIMENT #3

Rocío Boliver (MEX) und Tokio Mayurama (JAP)

Gießen | Giessen, Unterer Hardthof                                                     

Unterer Hardthof 17, 35398 Gießen 

30. August 2022, 19 Uhr |30 August 2022, 7 pm                                   

Köln | Cologne, Kulturbunker Köln-Mülheim Köln

Berliner Str. 20, 51063

28. August 2022, 17.30 Uhr |28 August 2022, 5.30 pm  

Kurzfristige Änderungen sind aufgrund der weltweiten Covid-19-Situation möglich. Wir informieren Sie rechtzeitig.

Due to the worldwide Covid 19 situation, last-minute changes may occur. We will inform you of such changes in good time.

Kunsthalle Gießen goes Unterer Hardthof

Due to renovation work at the Kunsthalle Giessen, the performative interventions will be held at the former brewery “Unterer Hardthof”.

Aufgrund von Umbaumaßnahmen in der Kunsthalle Gießen finden die performativen Interventionen auf dem ehemaligen Brauereigelände „Unterer Hardthof“ statt.

EXBODIMENT #1

Skip Arnold (USA/F) + Nigel Rolfe (IRE)

Verschoben | Postponed

Krankheitsbedingt müssen die Performances von Skip Arnold und Nigel Rolfe leider verschoben werden. Wir informieren Sie schnellstmöglich über den neuen Termin.

Due to health reasons the performances by Skip Arnold and Nigel Rolfe unfortunately need to be postponed. We will inform you about the new date as soon as possible.

EXBODIMENT entsteht in Kollaboration mit BLACK KIT | DIE SCHWARZE LADE. Das lebendige, 1981 gegründete Archiv für internationale Performancekunst versteht sich als Impulsgeber in die Gegenwart. Es enthält ca. 4.000 Dossiers zu Künstler*innen der Performance-, Theater- und Sound-Art, 10.000 Fachpublikationen, Videos und Fotos unterschiedlicher Formate, Performancerelikte und viele Regalmeter zu Netzwerken unterschiedlicher Kontinente.

Aufgrund der Kollaboration der Kunsthalle mit dem in Köln ansässigen Archiv finden alle Auftritte in zwei Städten statt. Zusätzlich zu den Terminen in Gießen sind Performances der eingeladenen Künstler*innen im Kulturbunker Köln-Mülheim zu sehen.

Weitere Informationen: performanceartarchive.com

EXBODIMENT is a collaboration with BLACK KIT | DIE SCHWARZE LADE. Founded in 1981, this vibrant archive for international performance art is intended as a source of inspiration for the present. It contains approx. 4,000 dossiers on performance, theatre and sound artists, 10,000 specialist publications, videos and photos in various formats, relics of performances and many metres of shelf space devoted to networks across different continents.

As a result of the Kunsthalle’s collaboration with the Cologne-based archive, all performances will be held in two cities. In addition to the dates in Giessen, performances by the invited artists can also be seen at the Kulturbunker in Cologne-Mülheim.

Further information: performanceartarchive.com

Skip Arnold (* 1957 Binghamton, NY, USA) lebt und arbeitet in Paris. Seine Performances stehen in der Tradition extremer Body Art. In Situationen, in denen seine körperliche Fragilität und das damit verbundene Unbehagen spürbar werden, hinterfragt der Künstler die voyeuristische Beziehung zwischen Betrachtenden und Kunstobjekt. Zugleich untersucht er den Körper hinsichtlich zutiefst menschlicher Parameter wie Ausdauer, Stärke, Präsenz und Existenz.

Skip Arnold (* 1957 Binghamton, NY, USA) lives and works in Paris. His performances belong to the tradition of extreme body art. The artist questions the voyeuristic relationship between the viewer and the art object through situations in which his physical fragility and the discomfort associated with it become palpable. At the same time, he examines the body with respect to profoundly human parameters such as endurance, strength, presence and existence.

www.skiparnold.com

Nigel Rolfe (* 1950 Isle of Wight, UK) lebt und arbeitet in Dublin. Seine Arbeit befasst sich mit soziopolitischen Fragen von Haben und Nicht-Haben sowie Konflikten in der Gesellschaft. Bevor der heute gängige Begriff ‚Performance‘ Einzug in den Diskurs erhielt, prägte er in den 1970er Jahren die Bezeichnung ‚Sculptures in Motion‘ (Skulpturen in Bewegung), um seinen Umgang mit Zeit und Material zu beschreiben.

Nigel Rolfe (* 1950 Isle of Wight, UK) lives and works in Dublin. His oeuvre deals with sociopolitical questions of having and not having, as well as conflicts within society. In the 1970s, before the now commonly used term ‘performance’ entered the discourse, Rolfe coined the term ‘Sculptures in Motion’ to describe his use of time and material.

Kunsthalle Gießen goes Unterer Hardthof

Unterer Hardthof 7, 35398 Gießen

Anfahrts-Hinweis:

Bitte nicht auf dem Hof parken.

Auto:

Parkmöglichkeit auf der Straße vor dem Eingang.

Bus:

Linie 7, Haltestelle ‚Unterer Hardthof‘

Unterer Hardthof 7, 35398 Germany

Access information:

Please do not park in the courtyard.

Car:

Parking on the street in front of the entrance.

Bus:

Line 7, bus stop ‚Unterer Hardthof‘


SAVE THE DATES

Alle Termine im Überblick

An overview of all events

Kurzfristige Änderungen sind aufgrund der weltweiten Covid-19-Situation möglich.

Wir informieren Sie rechtzeitig.

Due to the worldwide Covid 19 situation, last-minute changes may occur. We will inform

you of such changes in good time.


Gießen | Giessen

Gießen | Giessen, Unterer Hardthof

Unterer Hardthof 7, 35398 Gießen | Giessen

Skip Arnold (USA/F) + Nigel Rolfe (IRE):

Verschoben | Postponed

Julie Andrée T. (CAN) + Morgan O‘Hara (USA/IT):

26. 07. 2022, 19 Uhr | 7 pm

Rocío Boliver (MEX) + Tokio Maruyama ( JAP):

30. 08. 2022, 19 Uhr | 7 pm

Zhou Bin (CHN) + Kurt Johannessen (NOR):

27. 09. 2022, 19 Uhr | 7 pm

Sinéad O’Donnell (N-IRE) + Wang ChuYu (CHN):

25. 10. 2022, 19 Uhr | 7 pm

Köln | Cologne

Köln | Cologne, Kulturbunker Köln-Mülheim

Berliner Str. 20, 51063 Köln | Cologne

Skip Arnold (USA/F) + Nigel Rolfe (IRE):

Verschoben | Postponed

Julie Andrée T. (CAN) + Morgan O‘Hara (USA/IT):

24. 07. 2022, 17.30 Uhr | 5.30 pm

Rocío Boliver (MEX) + Tokio Maruyama ( JAP):

28. 08. 2022, 17.30 Uhr | 5.30 pm

Zhou Bin (CHN) + Kurt Johannessen (NOR):

25. 09. 2022, 17.30 Uhr | 5.30 pm

Sinéad O’Donnell (N-IRE) + Wang ChuYu (CHN):

23. 10. 2022, 17.30 Uhr | 5.30 pm

Kunsthalle Gießen I Berliner Platz 1 I 35390 Gießen

Telefon: 0641/3061040 I kunsthalle@giessen.de

Di–So: 10–18 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Kunsthalle Gießen l Berliner Platz 1 l D-35390 Gießen/Germany

Telephone: +49 641 3061040 l kunsthalle@giessen.de

Tue–Su: 10–18 Uhr

Free entry.

3. Keramik

auf dem Unteren Hardthof

Steinzeug, Porzellan, lrdenware

Sa. 9.7. u. So. 10.7.22 von 11-18 Uhr

Ort: Wiese vor der Galerie des Unteren Hardthofes, Gießen

In Zusammenarbeit mit den Keramikern

K. Schweikhard u.M.Limbeck, Homberg-Ohm und K.H.TillRabenau,

lädt der OKB-Giessen zum 3. Mal zum Besuch des neuen Formates

KERAMIK AUF DEM HARDTHOF ein.

Wie im letzten Jahr wird eine Auswahl hochkarätiger Keramischer Werkstätten ihre neuen Arbeiten auf der Wiese vor der Galerie des Unteren Hardthofes zeigen.

Parallel zum Keramikmarkt wird in der Galerie die neue Ausstellung des OKB „Das kleine Format V“ eröffnet.

Es gelten die aktuellen Corona-Schutzregeln in Hessen.

Bitte außerhalb des Hofgeländes entlang der Paul-Zipp-Straße parken.

ÖPNV: Linie 7, Ev. Krankenhaus bis Unterer Hardthof

FEELINGS

Ceren Eda Neccar und Ramsheke Thillainathan

Ihren künstlerischen Masterabschluss absolvieren die beiden Kunstpädagogik-Studentinnen Ceren Eda Neccar und Ramsheke Thillainathan mit dem Schwerpunkt Malerei in einer Ausstellung mit dem Titel: FEELINGS

Die Eröffnung findet am Samstag, dem 26.02.2022 um 18:00 Uhr in der Galerie im Unteren Hardthof 7, Gießen statt (unter Beachtung der aktuellen Corona-Regeln) .

Weitere Öffnungszeiten:

Samstag, der 05.03. und 12.03.2022, jeweils 16:00-19:00 Uhr.