Hardthof/ARThof 8 am 10./11. September

Das Gießener Kunst- und Kulturfest

Am 10. und 11. September 2016 ist es wieder so weit:  der Untere Hardthof in Gießen öffnet seine Pforte und wird für zwei Tage zum “ARThof”. An einem alle zwei Jahre stattfindenden Parcours aus 18 Stationen wird dabei zeitgenössische Kunst verschiedener Sparten gezeigt: Bildende Kunst, Performance, Tanz, Theater, Literatur und Musik. An beiden Tagen wird das ganze Hardthofgelände mit seinen malerischen Innenhöfen und den ehemaligen Brauerei-Kellern zum Schauplatz für Kunst- und Musikpräsentationen unterschiedlicher Art. Am Samstagabend sorgen Captain Overdrive und DJ Ricky in und vor der Galerie des Hardthofs für Feierlaune.

Hardthof/ARThof beginnt am Samstag um 16 Uhr mit einer Theater-Aufführung von und für Kinder.

Gutburgerlich sorgt – zusammen mit  verschiedenen Getränke- und Fingerfood-Ständen  bis in den späten Abend für das leibliche Wohl.

Eintritt 5 €.

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Am Sonntag laden wir zu einer Jazz-Matinée ein. Die Ausstellungen sind geöffnet. Am Nachmittag stehen aus Anlass des “Tags des offenen Denkmals” in Führungen Architektur und Geschichte des Hardthofs als Industriedenkmal im Mittelpunkt.

Unterer Hardthof eV – Unterer Hardthof 17 – 35398 Gießen

 

Salon der Keramik ’16

Liebe FreundInnen, sehr geehrte Damen und Herren,
anknüpfend an die Sommerakademien von Harald Jegodzienski am Unteren Hardthof findet in diesem Jahr wieder eine Ausstellung keramischer Kunst mit workshops am Unteren Hardthof statt.
Organisiert und verantwortet wird diese Veranstaltung von dem Keramikkünstler und OKB-Mitglied Berthold Zavaczki. Er hat für die angebotenen workshops hochkarätige, internationale Keramikkünstler eingeladen!
Wir empfehlen die Veranstaltung Ihrer Aufmerksamkeit und würden uns über Ihren Besuch, bzw. Teilnahme an den workshops sehr freuen!

 

Der Vorstand
Rainer Gläsel (Vors.)
Dieter Hoffmeister (Stellv. Vors.)
Markus Ernst (Finanzen)

 

Hardthof/ ARThof 8 – Ausschreibung läuft

Liebe Freundinnen und Freunde des Unteren Hardthofs,
(pls. scroll down for an english excerpt)

sehr geehrte Damen und Herren!

Am 10./11. September 2016 findet – nach 2014 – auf dem Gelände und in den Räumlichkeiten des Unteren Hardthofs in Gießen eine Neuauflage des großen Kunst- und Kulturfests Hardthof/ ARThof statt.

Der Träger dieser Veranstaltung, der Verein Unterer Hardthof, hat die Pflege, Förderung und Vermittlung zeitgenössischer Kultur- und Kunstproduktion als Ziel. Dies wird im Konzept Hardthof/ARThof ideal verwirklicht, indem es im Rahmen eines sommerlichen Open-Air-Festes – an 2 Tagen – ein dichtes, anspruchsvolles und potenziell alle darstellenden und bildenden Künste umfassendes Programm regionaler und überregionaler Künstlerinnen und Künstler präsentiert. Zugleich kommt das leibliche Wohl, die Möglichkeit zum Feiern, Gespräch und Tanz auch nicht zu kurz.

Der Untere Hardthof bietet, mit seinen großzügigen Frei- und Gebäudeflächen, mit gepflasterten Hofanlagen, intimen Innenhöfen, romantischer Ruinenarchitektur, weiträumigen Eiskelleranlagen und der Galerie eine Vielfalt von Eingriffsmöglichkeiten für Künstlerinnen und Künstler.

So beabsichtigen wir, das Kunst- und Kulturfest Hardthof/ ARThof auch in diesem Jahr mit besonders qualitätsvollen künstlerischen Beiträgen auszustatten und schreiben daher öffentlich aus.

Gesucht werden Beiträge von Künstlerinnen und Künstlern aus allen Feldern der darstellenden und bildenden Künste: Theater, Tanz, Performance, Neue Musik, Jazz, Klassik, Installation, Literatur, Fotografie, Malerei, Video + Film etc.

Aus den Bereichen darstellende Kunst, Musik, Performance sollten die Beiträge möglichst einen Zeitrahmen von 30 Min. nicht überschreiten, und es sollte die Bereitschaft bestehen, eine Arbeit zeitversetzt, bzw. auch am Folgetag zu wiederholen.

Als Gage, bzw. Unkostenerstattung stehen je Arbeit bis zu 500,- € zur Verfügung. Abweichungen davon behalten wir uns im Einzelfall vor. Sollten Arbeiten während des Festes verkauft werden, ist eine Provision von 20 % an den Verein Unterer Hardthof zu zahlen.

Die Entscheidung über die Beteiligung von Projekten trifft der Vorstand des Vereins unter Mitwirkung einer/s Kunstsachverständigen. Ausschlaggebend sind – neben der Qualität der eingereichten Arbeit – die Gesamtkonzeption der Veranstaltung, sowie die Eignung für die vorhandenen Räumlichkeiten.

Unser Anspruch ist, dass die jeweilige Arbeit Zeitgenossenschaft beansprucht, d.h. in dem Sinne „jung“ ist, als sie sich an aktuellen Kunstdiskursen beteiligt und sich an ein anspruchsvolles Publikum wendet. Besonders bei Beiträgen aus dem Bereich der darstellenden Künste wünschen wir uns einen experimentellen Zugang.

An Spiel- und Ausstellungsorten stehen auf dem Unteren Hardthof – wie erwähnt – verschiedene Freiflächen und Räume zur Verfügung, insbesondere auch mehrere alte große Brauereikeller. Sofern Sie die Gegebenheiten des Unteren Hardthofs kennen, können Sie ihre Arbeit für bestimmte Räume konzipieren. Wir gern bereit, die Besichtigung der Räumlichkeiten nach Terminabsprache zu ermöglichen. Da sich die Arbeiten aber auch in eine Gesamtkonzeption fügen müssen, wünschen wir uns Flexibilität für Veränderungen/Anpassungen.

Wir erwarten als Bewerbung eine aussagekräftige Beschreibung Ihres Vorhabens, ggf. Skizzen, Fotos, Arbeitsproben, Demo-CD oder –DVD (keine Originale!). Bitte legen Sie ebenfalls einen knappen künstlerischen Lebenslauf bei. Auch eine Beschreibung der räumlichen Voraussetzungen und eine Kalkulation der Kosten sollten beiliegen.

Wenn Sie an einer Mitwirkung an diesem Kunst- und Kulturevent Interesse haben, bitten wir darum, die beschriebenen Unterlagen bis zum 22. Mai 2016 an die Adresse des Veranstalters zu adressieren.

Unterer Hardthof e.V. – Unterer Hardthof 17 – 35398 Gießen – Tel. +49 (0) 641- 66100 – Kontakt

Der Vorstand
Rainer Gläsel (Vors.)
Dieter Hoffmeister (Stellv. Vors.)
Markus Ernst (Finanzen)

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Hardthof/ ARThof 8 – if you are an contemporary artist – no matter if you perform in the areas of  Theater, Dance, Live Performance, New Music, Jazz, Classic, Installation, Literature, Photography, Painting, Video + Movie etc. and your intention is to address an ambitious audience or if you are interested to see contemporary art as mentioned above you might want to join Hardthof/ ARThof 8, September 2016.

If you are interested to present your work in the industrial area of a former brewery September 10 and 11, 2016 in Giessen, Germany, apply now (until May 22, 2016)*. All others are invited to join this extraordinary art exhibition as visitors. See you there.

* limited funds to partially cover costs of up to €500.00 are available and are subject to the final agreement; a provision of 20% for any sale during the exhibition applies. 

Unterer Hardthof e.V. – Unterer Hardthof 17 – 35398 Gießen – Tel. +49 (0) 641- 66100, – Contact

The Board
Rainer Gläsel (Vors.)
Dieter Hoffmeister (Stellv. Vors.)
Markus Ernst (Finanzen)

silke trost und rutger emm

das navigationsgerät (wer schickt wen auf den weg?) ist ein modell neuester bauart. ein wahres augensaugen, ein fingerverführer. der kleine bunte anblick möglicher wege unterstreicht die ziele und verleiht ihnen eine besondere geltung. als wären sie außerhalb des gerätes kaum imstande als solche zu existieren …

silke trost und rutger emm lesen kurzprosa von franz kafka, peter bichsel, elias canetti, artur knoff (günter grass), wolf wondratschek, sarah kirsch, ror wolf, rutger emm. weitere infos unter www.silketrost.de und www.rutger-emm.de

lesung am 07.02.2016 15.00 uhr im FREIraum unterer hardthof 13b 35398 gießen eintritt frei

Volker Thomas – Acrylbilder

Wir freuen uns über die Ausstellung VOLKER THOMAS – ACRYLBILDER vom 08. bis zum 22. November 2015 (14.00 Uhr bis 16.00 Uhr) in der Galerie im Unteren Hardthof.

Tommi

Eröffnet wird die Ausstellung am 08. November um 11.30 Uhr mit einer Einführung von Prof. Dr. Dirk Hülst.

 

 

Im Anschluss an die Vernissage spielen

Dirk Hülst (as), Hans Glaum (p),
Barthold Hornung (b), Burkhard Wischmann (dr)

Jazz Balladen für den Herbst

Einst Brauerei und Ausflugsziel

Am Tag des offenen Denkmals, am 13.9.2015 ist der Untere Hardthof für Besucherinnen und Besuche von 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Führungen über das Gelände des Hardthofs finden um 13.00 Uhr und 14.30 Uhr statt.

 In der Galerie des Unteren Hardthofs wird eine Ausstellung historischer Relikte und Dokumente des Hardthofs gezeigt. Die Eiskeller sind geöffnet und wir erzählen Ihnen etwas über das Bierbrauen um die Jahrhundertwende. In und vor der Galerie gibt es Kaffee und Kuchen, wie schon damals serviert.

 

Vor 150 Jahren ein großer Gutshof mit Brauerei, seit 1920 im Besitz der Stadt für 50 Jahre dem Verfall preisgegeben, präsentiert sich der Untere Hardthof heute als ein denkmalgeschütztes, attraktives, hochwertiges Wohnquartier am Rande der Stadt Gießen.

Die Baugeschichte des Unteren Hardthofs ist in den Archiven der Stadt Gießen seit 1859 dokumentiert. Die Brauerei bestand damals schon. 1868 übernahm Friedrich Textor Landwirtschaft und Brauerei von den Gebrüdern Heyer. Er erweiterte die Anlage erheblich und baute sich 1883 als Wohnsitz eine repräsentative spätklassizistische Villa, sowie oberhalb der Brauerei ein Ausflugslokal mit Biergarten: Textors Terrasse. Nach seinem Tod 1892 erwarb Georg Bichler die Anlage. Seine umfangreichen Ausbauten und Erweiterungen bis 1905 gaben dem Unteren Hardthof sein heutiges Erscheinungsbild. Das turmartige Brauhaus und die Aufbauten auf den drei riesigen, jeweils ca. 1200 m³ fassenden Eiskellern haben eine zweifarbige, stark gegliederte Fassade aus Gail´schen Klinkern, die von der burgartigen Formensprache der Industriebauten des Historismus geprägt ist.

Auch das Ausflugslokal wurde vergrößert. Dazu entstand ein Sportfeld mit Radrennbahn und der Untere Hardthof wurde ein beliebter Vergnügungspark für die Bevölkerung Gießens.

Die Finanzkrise nach dem 1. Weltkrieg überstand die Brauerei jedoch nicht. Das Anwesen ging in den Besitz der Stadt über und wurde der Universität als Versuchsgut überlassen.

Als man Mitte der 1970er Jahre im Zuge des Baus eines Autobahnrings um Gießen den Abriss des Hardthofs erwog, waren die Gebäude in einem desolaten Zustand. Eine Gruppe von sieben Kulturschaffenden gründete damals die Interessengemeinschaft, später Verein Unterer Hardthof, und verhandelte mit der Stadt die Überlassung der Gebäude, um sie zu Wohn- und Arbeitszwecken auszubauen und aus dem Hardthof ein kulturelles Zentrum für Gießen zu machen. Der Untere Hardthof wurde 1977 als Gesamtanlage unter Denkmalschutz gestellt, was aber leider nicht verhindern konnte, dass der gesamte südliche Abschluss des Hofes einschließlich der Villa dem Straßenbau weichen musste. Bis zum Beginn der 90er Jahre wurden nach und nach Teile des Unteren Hardthofs in Erbpachtverträgen unter Beteiligung des Vereins Unterer Hardthof an Interessenten zum Ausbau vergeben.

Die Besitzübergänge danach vollzogen sich dann aber nach den Regeln des freien Immobilienmarktes. Aus Ateliers und Theaterräumen wurde Wohnraum.

Dennoch hat sich ein Rest des Ursprungskonzepts erhalten können. Der Verein Unterer Hardthof ist Eigner eines Galerieraums, dem ehemaligen Kesselhaus, in dem bis heute in unregelmäßigen Abständen Ausstellungen und Konzerte stattfinden. Alle 2 Jahre veranstaltet der Verein unter dem Motto: Hardthof/ARThof ein Kunst- und Kulturfest mit Kunst-, Musik- und Performancedarbietungen, bei dem auch die weitläufigen Eiskeller bespielt werden.

Strippings

Der Verein Unterer Hardthof freut sich, Sie zur Ausstellung und Performance “STRIPPINGS” der Frankfurter Künstlerin Line Krom einladen zu können.

 

Der Titel der Ausstellung Strippings, bezieht sich auf die gleichnamige Werkserie der Künstlerin. Stripping, aus dem Englischen entlehnt, bedeutet Ablösen bzw. Bloßlegen.

 

Line Krom lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Ihre Werke wurden u.a. mit dem Prix des Arts Rotary Club Karlsruhe (2007) und dem Jerwood Drawing Prize, London (2008) ausgezeichnet. Außerdem war sie Gastkünstlerin am CCA Kitakyushu, Japan (2010) und dem Center for Drawing, London (2008). Zu sehen waren Ihre Arbeiten jüngst in der Galerie Kaiser P, Frankfurt Dimensions Variable (2014), Galeria OFF, Łódź, Ona i ja – Wahlverwandtschaften (2014), Galeria Taller Gravura, Malaga, Dibujo(2014), Klosterpresse, Frankfurt, Il faut imaginer S. heureux (2014), Kunstansichten Offenbach, Ghost Tours (2013), BronxArtSpace, New York, Fundamental Ephemeris(2013).
Ekkehard Tanner, Kunsthistoriker M. A. (Schirn, Frankfurt) spricht die einleitenden Worte zur

 

Vernissage am Sonntag 12. April 2015 16.00 Uhr
Dauer der Performance Dimensions Variable 16.30 bis 17.00 Uhr

 

Öffnungszeiten der Ausstellung Samstag 18. April  und Sonntag 19. April 2015  
jeweils von 14.00 – 17.00 Uhr

 

Ithes Holz – Offenes Erinnern

Liebe Kunstfreunde und Kunstfreundinnen,

wir freue uns sehr, dass es gelungen ist eine „kleine“ Retrospektive für Ithes Holz im Uniklinikum zu organisieren.

Diese Ausstellung wurde bereits vor längerer Zeit gemeinsam mit Ithes geplant. Eigentlich sollte diese Würdigung ihres Werkes parallel zum Abriss ihrer großen plastischen Arbeit „Schließstück“ am alten Orthopädiegebäude stattfinden.

Ihr völlig unerwarteter Tod war Anlass, diese Ausstellung vorzuziehen, so dass wir nun das Jahr 2014 mit der Vernissage am 5.12. um  19 Uhr mit der  Würdigung von Ithes Holz und ihrer künstlerischen Arbeit  ausklingen lassen möchten.

Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns über Ihr Kommen.

Hardthof/ ARThof 7

Hardthof/ ARThof 7. Am 19./20. Juli 2014 findet – nach 2012 – auf dem Gelände und in den Räumlichkeiten des Unteren Hardthofs in Gießen die 7. Neuauflage des großen Kunst- und Kulturfests Hardthof/ ARThof statt.

Der Träger dieser Veranstaltung, der  Verein Unterer Hardthof, hat die Pflege, Förderung und Vermittlung zeitgenössischer Kultur- und Kunstproduktion als Ziel. Dies wird im Konzept Hardthof/ARThof ideal verwirklicht, indem es im Rahmen eines sommerlichen Open-Air-Festes – an einem Tag – ein dichtes, anspruchsvolles und alle darstellenden und bildenden Künste umfassendes Programm regionaler und überregionaler Künstlerinnen und Künstler präsentiert. Zugleich kommt das leibliche Wohl, die Möglichkeit zum Feiern, Gespräch und Tanz mit ebenfalls qualitätsvollen und hochwertigen Angeboten nicht zu kurz.

Der Untere Hardthof bietet, mit seinen großzügigen Frei- und Gebäudeflächen, mit gepflasterten Hofanlagen, intimen Innenhöfen, romantischer Ruinenarchitektur, weiträumigen Eiskelleranlagen und der Galerie, mit am Bauhaus orientierter moderner Innenarchitektur wie postmodernem Material- und Stilmix eine Vielfalt von Eingriffsmöglichkeiten für Künstlerinnen und Künstler.

Das Kultur- und Kunstfest Hardthof/ ARThof wurde auch in diesem Jahr mit besonders qualitätsvollen künstlerischen Beiträgen ausgestattet und öffentlich ausgeschrieben. Gezeigt werden Beiträge von Künstlerinnen und Künstlern aus allen Feldern der darstellenden und bildenden Künste: Theater, Tanz, Performance, Neue Musik, Jazz, Klassik, Installation, Literatur, Fotografie, Malerei, Video + Film etc.

Die Entscheidung über die Beteiligung von Projekten hat  der Vorstand des Vereins unter Mitwirkung von Kunstsachverständigen geroffen. Ausschlaggebend waren – neben der Qualität der eingereichten Arbeit – die Gesamtkonzeption der Veranstaltung, sowie die Eignung der vorhandenen Räumlichkeiten.

Unser Anspruch ist, dass die jeweilige Arbeit Zeitgenossenschaft beansprucht, d.h. in dem Sinne „jung“ ist, als sie sich an aktuellen Kunstdiskursen beteiligt und sich an ein anspruchsvolles Publikum wendet. Besonders bei Beiträgen aus dem Bereich der darstellenden Künste dürfen wir einen experimentellen Zugang erwarten.

An Spiel- und Ausstellungsorten stehen auf dem Unteren Hardthof – wie auch in der Vergangenheit – verschiedene Freiflächen und Räume zur Verfügung, insbesondere auch mehrere alte große Brauereikeller.

Den Ausschreibungstext finden Sie als pdf-Datei hier: ARThof_2014_Ausschreibung.

Die Einladung zum Hardthof/ ARThof 7 finden Sie
hier:
Einladung_ARThof 2014

 

 

 

 

 

Willy-Brandt-Schüler laden zur Ausstellung „Genug!?“ im Unteren Hardthof ein

GIESSEN – Auch die diesjährige Ausstellung der Klasse 12 der Willy-Brandt-Fachoberschule Gestaltung ist geprägt von aktuellen Bezügen des Unterrichts. Unter dem Thema „Genug!?“ zeigen die jungen Leute in Galerie und Brauereikeller des Unteren Hardthofs vielfältige und sehr attraktive, vor allem jedoch ausgeschlafene Arbeiten. Freitag Abend um 19 Uhr war Eröffnung.

Landrätin Anita Schneider begrüßte die Gäste, zur musikalischen Untermalung spielte die Band „Tullamore Dudes“. Auch dieses Mal erscheint ein Katalog.

In einem fächerübergreifenden Projekt in den Fächern Politik, Kunstgeschichte und Gestaltung beschäftigten sich die jungen Künstler mit dem von ihnen selbst gewählten Thema „Genug!?“. Den Einstieg vermittelte eine dreitägige Studienfahrt zur Euthanasiegedenkstätte in Hadamar im September 2013. Die Schüler erfuhren dort in Führungen und Gesprächen mit einer Zeitzeugin von der grausamen Ermordung von etwa 15 000 Menschen, welche eine Behinderung hatten, psychisch krank waren oder als sozial unangepasst galten. Diese Erfahrungen bewegten Schüler und Lehrer intensiv. Zugleich steigerte diese Erfahrung die Motivation der Schüler, künstlerische Arbeiten zu entwickeln, die weniger die eigene Befindlichkeit in den Fokus rücken als vielmehr den Blick auf allgemein gesellschaftliche relevante Themen richten und kritisch Position beziehen.

So beschäftigten sie sich zunächst im Rahmen des Politikunterrichts bei Politiklehrerin Simone Löffler mit Problemstellungen wie Kinderhandel, Menschenrechte, Klimawandel, Kinderarbeit und Tierexperimenten.

Im Fach Kunstgeschichte ging es um künstlerische Positionen, die sich auch im weiteren Sinn auf das Projektthema beziehen. So wurden neben Werken wie der Kreuzigungsszene des Isenheimer Altars oder Kriegsdarstellungen Otto Pankoks auch aktuelle Arbeiten wie etwa Aktionen von Santiago Sierra oder Marina Abramovic thematisiert.

Daneben ging es wieder um die Organisation. Das hieß unter anderem, Entwürfe für die Einladungskarte sowie das Plakat zur Ausstellung zu entwickeln. Unterstützung gab es dabei durch EDV-Lehrer Andreas Arcularius und Projektleiter Wennemar Rustige. Ausgewählt und umgesetzt wurde der Einladungskarten- und Plakatvorschlag von Nina Spielvogel. Hinsichtlich der Art der Umsetzung ihrer Ideen hatten die Teilnehmer völlige Freiheit.

Julia Schmidt etwa zeigt eine große Bodeninstallation, in der auf einer Militärplane 1000 gefaltete Papierkraniche liegen. Auf einigen von ihnen sind Kriegsorte und -jahre aufgedruckt. Maria Vysokinskaia präsentiert eine zeichnerische Arbeit, in der drei Affen mit moderner Kommunikationstechnik umgehen: Tablet, Smartphone und Laptop. Sie hinterfragt mit ihrer Arbeit auf ironische Weise die neuen Formen der Kommunikation.

Die gezeigten Arbeiten besitzen insgesamt tatsächlich eine inhaltliche, ästhetische und formale Qualität, die man nur als beachtlich bezeichnen kann. Dem Besucher präsentiert sich zudem eine Schau, die häufig einen überraschend klaren Bezug der Schüler zum richtigen Leben und seinen Problemen zeigt.

Geöffnet 17. und 18. Mai jeweils 11 bis 18 Uhr. An beiden Tagen bieten die Schüler um 16 Uhr eine Führung durch die Ausstellung an. Vom 19. bis 23. Mai Ausstellungsbesuch nur nach Vereinbarung möglich; Kontakt: Herr Rustige, Telefon 0175/4022 750.

Quelle:

Gießener Anzeiger: http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/kultur/willy-brandt-schueler-laden-zur-ausstellung-genug-im-unteren-hardthof-ein_14142792.htm

TANZ IN DEN MAI 2014

Der Untere Hardthof in Gießen lädt am Mittwoch, 30. April wieder in seine Galerie zum “Tanz in den Mai” ein (bei schönem Wetter auch Sitzgelegenheiten im Kastanienhof) und führt damit – auf vielfachen Wunsch – eine Tradition fort, die geprägt ist vom besonderen Charme der Umgebung, guter Bewirtung und – vor allem  – der Freddy- Becker-Combo.

Samba, Tango, Blues, Musette aber auch Rock und  Boogie passen ideal in die reizvolle Umgebung des Hardthofs, der mit dieser kultigen Veranstaltung ein musikalisches Highlight zum Tanzen und Treffen bietet.

TANZ IN DEN MAI 2013

Der Untere Hardthof in Gießen lädt am Dienstag, 30. April wieder in seiner Galerie – und bei schönem Wetter – auch im Kastanienhof zum “Tanz in den Mai” ein und führt damit – auf vielfachen Wunsch – eine Tradition fort, die geprägt ist vom besonderen Charme der Umgebung, guter Bewirtung und vor allem der Freddy- Becker-Combo. 

Samba, Tango, Blues, Musette aber auch Rock und Boogie passen ideal in die reizvolle Umgebung des Hardthofs, der mit dieser kultigen Veranstaltung ein musikalisches Highlight zum Tanzen und Treffen bietet.

WELTENBUMMLER

Die Kombinationen von Portrait und Landschaft zeigen unwirkliche, verträumte, sowie teils bedrohliche Orte und laden ein, für eine kurze Zeit in eine andere Welt einzutauchen.

 

Einsame Landschaften verschiedener geografischer Zonen wecken Erinnerungen und Sehnsüchte die zum Träumen einladen. Das Spiel mit der veränderten Farbigkeit, sowie die Einbindung von Strukturen, unterstützen die traumhafte und unwirkliche Wahrnehmung. Die weichen, melancholisch wirkenden Portraits mit geschlossenen Augen laden den Betrachter ein, ihnen in ihre Welten zu folgen. Die Bildkombinationen stellen ein Wechselspiel zwischen Harmonie und Idylle, sowie zwischen Einsamkeit und Melancholie dar. Sie werfen Fragen nach Realität oder Traum, wie auch nach Leben und Tod auf. Die Antworten und Zusammenhänge findet der Betrachter jeweils auf seiner Reise in die Bildwelten selbst.

 

Ausstellungszeiten

 

Sa 08.09.2012 & So 09.09.2012       14-17:00 Uhr

Di 11.09.2012 & Do 13.09.2012        15-18:00 Uhr

Sa 15.09.2012 & So 16.09.2012       14-17:00 Uhr